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Zuhause angekommen...

... bekam mein Hund fast einen Knall. Sie hörte Shirline schreien, quietschen und war dann ganz aufgeregt, total durcheinander und wäre beinah sogar in die Wiege reingeklettert

Meine Eltern nahmen sie dann wieder mit zu sich und am nächsten Tag begann der Urlaub von meinem Mann und der Hund kam wieder zurück. Zuerst passte der Hund die ganze Zeit auf. Ich war am Stillen und sie saß mit auf dem großen Sesselstuhl und passte auf. Aber sie akzeptierte Shirline


 

Die erste Zeit mit Shirline Zuhause war... anstrengend und einfach nur mit dem Wort CHAOS zu beschreiben

Das Stillen wurde immer schmerzhafter. Zum Glück hatten/haben wir eine super Hebamme die mit sogenannten Silikonhütchen ("Schatz, schnell beeil Dich, mein Hütchen läuft über!" Abhilfe schaffte.

Aber ständig alle 2 Stunden stillen oder sogar noch öfter. Dann schrie die Kleine und wir wussten ja noch gar nicht warum. Also wickeln, stillen, trösten... Und dann kamen die ganzen Dreimonatskoliken noch dazu. Die Kleine schrie vor Bauchschmerzen, der Bauch war ganz hart, die Fäustchen geballt, die Beine wurden angezogen und wir konnten ihr nicht helfen... Bauchmassagen, Sab Simplex... Nichts half.

Schnell kommt da ein Gefühl der Überforderung auf.

Das Wort R H Y T H M U S kann ich mittlerweile überhaupt gar nicht mehr hören... Aber es stimmt. Wir hatten noch gar keinen Rhytmus und da war mehr als belastend. Ich konnte alleine nichts machen, weil die anderen Menschen und Shirline auf mich bzw meine Milch angewiesen waren und das machte mir auch sehr zu schaffen.

Es gab dann auch des Öfteren Streit zwischen mir und meinem Mann. Shirline schrie, er sollte/wollte sich kümmern, sie hörte aber nicht auf zu schreiben (wegen den Koliken) und ich saß dann auch im Bett und musste weinen. So hatte mein Mann ein schreiendes Baby auf dem Arm und eine weinende... nein heulende Frau im Bett.

Laut unserer Hebamme waren es sogenannte Wochenbettdepressionen.

Ich musste aber auch wirklich alles mitnehmen, was es gibt. Ich konnte da sitzen und einfach nur heulen. Nicht weinen - heulen. Und das teilweise nur aus dem kleinstem Anlass.

Das was dann half war das Stillen. Das war schön, denn es tat nicht mehr weh und die kleine Shirline war nicht nur ruhig sondern richtig zufrieden. Die Hebamme zeigte mir, wie ich es mir mit dem Stillkissen noch gemütlicher machen konnte. Denn ich hatte im Kinderzimmer ja schon vor der Geburt meinen großen Sesselstuhl zwischen Schrank und Heizung, mit dem ich den ganzen Raum und die Tür im Blick hatte.

 

--- fortsetzung folgt ---

22.11.08 11:11
 


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