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Ich bin da :)

Hallo,

 

jetzt finde ich also endlich mal wieder Zeit mit unserem Blog zu beginnen. Dieser wird wohl leider nur langsam voran gehen aber ich werde mich bemühen in stetig fort zu führen!

 

Am 12.09.2008 war es endlich so weit:

Unsere Shirline erblickte das Licht der Welt! Insgesamt dauerte die Geburt mit allem drum und dran ca. 17 Stunden. Dazu  gehörte aber eine noch wehenfreie Nacht im Krankenhaus. 

 Hebamme Elena rief zwischendurch: "Hach ich sehe schon schöne lange schwarze Haare!" -- Ich: "Was???" Das konnte ich gar nicht glauben. Wünschte ich mir doch ein kleines zierliches Baby, blaue Augen und blonden Löckchen... Vorallem hat von uns keiner schwarze Haare - nur die beiden Opas!

Und dann... dann wurde sie mir auf die Brust gelegt... Da war sie nun. Groß, kräftig, komplett fertig lag sie da mit breitem Kopf, platter Schweinchennase und blinzelte mit den wunderschönsten dunkelblauen Augen die ich je gesehen hatte.


Mein Schatz bestaunte den Rest der Geburt und betrachtete dann auch endlich ganz stolz unser Baby! Die Kleine wurde abgetrocknet, eingewickelt, vermessen, gewogen und kam dann wieder zu mir!

Wir saßen/lagen da also als neue kleine Familie und genau da kam im Radio:

 

Ich und Ich - So soll es bleiben

Ich warte schon so lange,
auf den einen Moment.
Ich bin auf der Suche,
nach 100 %.
Wann ist es endlich richtig,
wann macht es einen Sinn?!
Ich werde es erst wissen,
wenn ich angekommen bin.

Ich will sagen:

So soll es sein,
so kann es bleiben.
So hab' ich es mir gewünscht.
Alles passt perfekt zusammen,
weil endlich alles stimmt
und mein Herz Gefangen nimmt.

Wenn es da ist werd ich feiern.
Ich weiß da ist noch mehr.
Es liegt noch soviel vor mir.
Ich lauf noch hinterher.
Bis jetzt fühl ich nur die Hälfte,
von allem was geht.
Ich muss noch weitersuchen,
weil immernoch was fehlt.

Ich will sagen:

So soll es sein,
so kann es bleiben.
So hab' ich es mir gewünscht.
Alles passt perfekt zusammen,
weil endlich alles stimmt
und mein Herz Gefangen nimmt.

Ich weiß nicht wo du bist
oder wo du wohnst.
Aber eins ist sicher,
dass es sich lohnt.
Ich bete jede Nacht, dass ich dich finde.

Und du sagst:

So soll es sein,
so kann es bleiben.
So hab' ich es mir gewünscht.
Alles passt perfekt zusammen,
weil endlich alles stimmt.

So soll es sein,
so kann es bleiben.
Genauso ist es gut.
Alles passt perfekt zusammen,
weil endlich alles in mir ruht.


Irgendwann kamen wir dann ins Nebenzimmer, das sogenannte Aufwachzimmer, weil ich es ohne PDA dann doch nicht ausgehalten hatte. Da es ein Freitag war gab es Fisch zu essen. Die ganze Schwangerschaft über konnte ich keinen Fisch sehen, aber jetzt ging es wieder. Ich aß einen Happen und gab das alles dann weiter an meinen Mann. Der war so geschafft, dass er alles aufaß.

Ich fragte mich: "Hm, wer von uns musste denn bei der Geburt wohl mehr mit machen? Müsste ich nicht viel kaputter sein als er?"

Da saßen wir dann, schauten durch das durchsichtige Plastik von Shirlines Bettchen und schauten einfach nur unser Baby an. Wir brauchten nichts sagen - es war zu schön und zu unglaublich.

Dann ging es weiter auf die Wöchnerinnenstation. Ich kam genau mit in das Zimmer von dem Baby, welches in der vorherigen Nacht geboren wurde und ich erkannte es am Schreien wieder.

Eigentlich sagte ich vorher, dass ich niemanden am gleichen Tag sehen wollte... Aber nun hatte ich doch ein riesiges Verlangen danach. Nach meinen Eltern, den Eltern meines Mannes... Unsere Kleine zu zeigen. Also kamen sie nach und nach zu Besuch!

Meine Sista (=Schwester) und ihr Freund waren auch mit dabei und brachten u.a. einen riesigen Winnie the Pooh Bären mit

 

Und Shirline? Die schlief und schlief und schlief. Unsere Hebamme Elena schaute auch rein und besuchte uns, worüber ich mich richtig extrem doll freute! Das war so eine liebe Hebamme, die einfach genau den richtigen Charakter hatte und Mentalität.

Morgens wurde mir gezeigt wie ich sie versorgen kann, nachts gab es Schreiereien und das Stillen viel mir am Anfang schwer, weil es einfach zu doll weh tat. Darauf wurde aber im KH keine Rücksicht genommen.

Das Krankenhaus war sowieso viel schlechter als sein Ruf, was zur Folge hatte, dass ich mich spontan am Sonntag schon wieder entlassen ließ und damit alle überraschte. Von meinem Mann der Bruder und dessen Frau wollten mich noch davon abbringen (wir müssten dann zu Baby´s U2 ja zum Kinderarzt außerhalb, das sei zu gefährlich fürs Baby, Schnupfengefahr etc.), aber meine Eltern erklärten sich bereit und wollten uns abholen.

Von der Ärztin gab es dann auch ein ok, die Kinderkrankenschwestern waren etwas traurig. Shirline gehörte aber auch zu den größten Babys die derzeit da waren. Groß und propper

 

Wir fuhren voll beladen nach Hause. Meine Hündin war auch mit dabei, Shirline saß in ihrer Autoschale.

... Fortsetzung folgt....

 

 

 

 

22.11.08 10:49


Zuhause angekommen...

... bekam mein Hund fast einen Knall. Sie hörte Shirline schreien, quietschen und war dann ganz aufgeregt, total durcheinander und wäre beinah sogar in die Wiege reingeklettert

Meine Eltern nahmen sie dann wieder mit zu sich und am nächsten Tag begann der Urlaub von meinem Mann und der Hund kam wieder zurück. Zuerst passte der Hund die ganze Zeit auf. Ich war am Stillen und sie saß mit auf dem großen Sesselstuhl und passte auf. Aber sie akzeptierte Shirline


 

Die erste Zeit mit Shirline Zuhause war... anstrengend und einfach nur mit dem Wort CHAOS zu beschreiben

Das Stillen wurde immer schmerzhafter. Zum Glück hatten/haben wir eine super Hebamme die mit sogenannten Silikonhütchen ("Schatz, schnell beeil Dich, mein Hütchen läuft über!" Abhilfe schaffte.

Aber ständig alle 2 Stunden stillen oder sogar noch öfter. Dann schrie die Kleine und wir wussten ja noch gar nicht warum. Also wickeln, stillen, trösten... Und dann kamen die ganzen Dreimonatskoliken noch dazu. Die Kleine schrie vor Bauchschmerzen, der Bauch war ganz hart, die Fäustchen geballt, die Beine wurden angezogen und wir konnten ihr nicht helfen... Bauchmassagen, Sab Simplex... Nichts half.

Schnell kommt da ein Gefühl der Überforderung auf.

Das Wort R H Y T H M U S kann ich mittlerweile überhaupt gar nicht mehr hören... Aber es stimmt. Wir hatten noch gar keinen Rhytmus und da war mehr als belastend. Ich konnte alleine nichts machen, weil die anderen Menschen und Shirline auf mich bzw meine Milch angewiesen waren und das machte mir auch sehr zu schaffen.

Es gab dann auch des Öfteren Streit zwischen mir und meinem Mann. Shirline schrie, er sollte/wollte sich kümmern, sie hörte aber nicht auf zu schreiben (wegen den Koliken) und ich saß dann auch im Bett und musste weinen. So hatte mein Mann ein schreiendes Baby auf dem Arm und eine weinende... nein heulende Frau im Bett.

Laut unserer Hebamme waren es sogenannte Wochenbettdepressionen.

Ich musste aber auch wirklich alles mitnehmen, was es gibt. Ich konnte da sitzen und einfach nur heulen. Nicht weinen - heulen. Und das teilweise nur aus dem kleinstem Anlass.

Das was dann half war das Stillen. Das war schön, denn es tat nicht mehr weh und die kleine Shirline war nicht nur ruhig sondern richtig zufrieden. Die Hebamme zeigte mir, wie ich es mir mit dem Stillkissen noch gemütlicher machen konnte. Denn ich hatte im Kinderzimmer ja schon vor der Geburt meinen großen Sesselstuhl zwischen Schrank und Heizung, mit dem ich den ganzen Raum und die Tür im Blick hatte.

 

--- fortsetzung folgt ---

22.11.08 11:11





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